HÄUFIG GESTELLTE FRAGEN

Wie viele Kinder betreut ihr bei Deepam?

Bis zu 30 Kinder und Jugendliche nehmen an unserem sonderpädagogischen Ganztagsprogramm teil. Ungefähr 15 Babys und Kleinkinder kommen mit ihren Eltern als ambulante Patienten zur Behandlung, je nach Bedarf von einmal pro Woche bis täglich. Über die Jahre haben wir mit mehreren hundert Kindern und ihren Eltern gearbeitet. Jedes Kind und seine Familie haben andere Bedürfnisse und wir versuchen ihnen individuell gerecht zu werden.

Was wird aus den Heranwachsenden?

Diejenigen, die bessere Fähigkeiten haben, können schrittweise in die Arbeits-Welt draußen integriert werden. Manche finden mit unserer Hilfe einen Ausbildungs- oder Arbeitsplatz. Die Schwächeren, die meist auch in ihrer intellektuellen Entwicklung beeinträchtigt sind, sich schlecht konzentrieren können und auch in ihrer Wahrnehmungsfähigkeit und ihren fein-motorischen Fähigkeiten eingeschränkt sind, sind nicht weiter zu vermitteln. Sie bedürfen ständiger Aufsicht und Unterstützung. Seit einigen Jahren haben wir damit experimentiert Schwimmkerzen und Grußkarten herzustellen und bringen den Jugendlichen Nähen, Holzarbeiten, Knüpfen und Töpfern bei. Auch dazu benötigt es gute fein-motorische Fähigkeiten, die nicht alle besitzen. 

Wie finanziert sich Deepam?

Wir finanzieren uns rein aus Spenden, zum größten Teil von Privatspendern und einigen kleineren Organisationen. Unser Budget steigt, umso mehr wir wachsen. Neue Schritte haben wir nur dann gemacht, wenn wir sie auch finanziell absichern konnten. In den letzten Jahren sind in Indien die Preise für essentielle Güter enorm gestiegen. Deshalb steigen auch unsere monatlichen Ausgaben, beispielsweise müssen wir die Löhne der Mitarbeiter erhöhen, damit sie mit der Teuerung der Lebenshaltungskosten zurecht kommen.